Massivholztische aus Esche

Eschen kommen in ganz Europa und sogar bis zum Kaukasus und "Klein Asien" vor. Sie gehört zu der Familie der Ölbaumgewächse und zählt zu der Gattung der sogenannten Fraxinus. Reine Bestände sind äußerst selten zu finden. Gute Beispiele wären für diesen Fall zum Beispiel die Flussläufe der Länder Rumänien und Ungarn.

Ontario

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Eschen wachsen häufig auch gerne an Flüssen oder in Auen. Diese Exemplare werden in der Regel dann Auereschen oder Wassereschen genannt. Es gibt jedoch auch die, komplett entgegengesetzt zu den Wassereschen, lieber auf trockenem kalkhaltigem Boden wachsenden sogenannten Kalkeschen.

Wenn man die Esche nicht in freier Natur zu sehen bekommt, so sieht man sie auch oft an Straßenrändern, in Parks, auf Spielplätzen oder an diversen anderen Orten in Städten. Die Esche gehört zu den Kernhölzern. Der Kern und der Splintbereich sind also zumeist gleichfarbig weißlich oder weißrötlich. Es kommt allerdings auch vor, das der Kern sich leicht bräunlich von dem Splintholz absetzt. Im frühen Stadium lässt sich das Holz deutlich vom Rest unterscheiden. In diesem Stadium sind die Poren deutlich größer und zeigen sich als markante Streifen. Nach der Trocknung weist das Holz der Esche gute Standfestigkeit auf. Es lässt sich im Allgemeinen relativ gut bearbeiten. Das Holz der Esche ist Zäh wie kein anderes Holz. Durch hohe Elastizität und die enorme Abtriebsfähigkeit wird diese Holzart für viele Anwendungen bevorzugt. Zu diesen Anwendungen gehört zum Beispiel auch die Verarbeitung zum Massivholztisch. Bei der Esche kann man die Qualität des Holzes an den Jahresringen ablesen. Je weiter diese auseinander liegen, desto besser sind die mechanischen Eigenschaften. Aus diesem Grund werden auch bevorzugt die schnell wachsenden Wassereschen zur Bearbeitung herangezogen. Die Eschen lassen sich nur schwer imprägnieren, jedoch ohne großen Aufwand beizen.